Das Mers-Corona Virus: Wer auf die Arabische Halbinsel reist, sollte darüber Bescheid wissen

Möglicherweise ist das Mers-Corona Virus von der Fledermaus auf den Menschen übergesprungen. Foto: (cc) Shellac/flickr.com


Neunkirchen,
Die Krankheit
Ähnlich wie bei SARS verursachen auch Infektionen mit dem Mers-Corona Virus zunächst Fieber, Husten und Kurzatmigkeit. Im weiteren Verlauf kann es schnell zu einer schweren Lungenentzündung sowie zu Nierenversagen kommen. Bisher haben sich nur Erwachsene mit dem Virus infiziert.

Wo tauchte das Mers-Corona Virus bisher auf?
Vor zwei Jahren, am 13. Juni 2012, wurde das Mers-Corona Virus erstmals in Saudi-Arabien nachgewiesen. Seitdem hat man mindestens 261 Infektionen mit 102 Todesfällen registriert. Die Krankheit stand bisher im Zusammenhang mit Aufenthalten in Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Wie wird das Mers-Corona Virus übertragen?
Der Übertragungsweg des Erregers sowie die Ansteckungsquelle sind noch unklar. Es ist möglich, dass das Virus von der Fledermaus auf den Menschen übergesprungen ist. Ähnlich wie bei SARS könnte die Ansteckung auch über ein anderes Tier erfolgen, das als Zwischenwirt fungiert. Zwar ist auch eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch möglich, doch ist die Infektionsgefahr bei direktem Patientenkontakt nur sehr gering.
Experten diskutieren, ob das rohe Fleisch von Dromedaren sowie deren Milch ansteckend sein können.

Wie kann man sich schützen?
Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel mit Ländern der Arabischen Halbinsel und ihren Nachbarn. Das Risiko einer Ansteckung ist gering. Um sicher zu gehen, sollten Reisende in den betroffenen Regionen Tierkontakte vermeiden, auf Fleisch und Milch von Dromedaren verzichten und den Kontakt mit erkrankten Personen vermeiden.

Weitere Informationen bietet der Artikel Das Mers-Corona Virus (Mers-CoV) von MD Medicus Reise- und Tropenmedizin.

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