Der Einbruch bei Dunkelheit

beleuchtetes Mietshaus

Schon ein paar einfache Vorkehrungen können helfen, Einbrecher abzuhalten, wenn man verreist ist. Foto: (cc) Rabe Ralf. flickr.com


Neunkirchen,
Mit der dunklen Jahreszeit steigt auch die Zahl der Einbrüche – alle zwei Minuten wird in Deutschland ein Haus oder eine Wohnung aufgebrochen. Wer so etwas schon einmal erlebt hat weiß, wie stark sich das unangenehme Gefühl einbrennt: Ein Fremder ist in das eigene Zuhause eingedrungen, hat persönliche Sachen durchwühlt und mitgenommen. Dieses Trauma wiegt oft schwerer als der materielle Verlust. Doch schon ein paar einfache Vorkehrungen können helfen, Einbrecher abzuhalten, wenn Sie verreist sind.

Auch Winterzeit ist Reisezeit
Egal ob Sie Skifahren, Ihre Familie über Weihnachten besuchen oder eine Reise ins Warme machen: Gerade im Winter ist ein leer stehendes Zuhause eine gute Gelegenheit für Einbrecher. Sie finden Schutz in der frühen Dunkelheit und können leicht ausmachen, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Ist jemand da, ziehen sie meist weiter. Scheinbar belebte Häuser sind der beste Einbruchschutz.
Ziel ist also, das Zuhause so aussehen zu lassen, als wäre jemand anwesend oder käme zumindest jeden Moment zurück.

Nichts auf einen Urlaub hindeuten lassen

Vermeiden Sie deutliche Zeichen für eine längere Abwesenheit und machen sich einige einfache Tricks zu eigen:
  • Geben Sie den genauen Urlaubstermin weder auf dem Anrufbeantworter, in sozialen Netzwerken, noch auf dem Briefkasten bekannt. Informieren Sie eine Vertrauensperson über Ihre Reise und hinterlassen Ihre Kontaktdaten, zumindest eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.
  • Vermeiden Sie überquellende Briefkästen: Bitten Sie einen anderen Hausbewohner nach der Post zu sehen und überlassen ihm Ihre Tageszeitung oder bestellen diese vorübergehend ab.
  • Stellen Sie sich gut mit Nachbarn, sie sind die mächtigsten Feinde von Einbrechern. Bitten Sie jemanden, die geleerten Mülltonnen vom Straßenrand zu holen und die Jalousien regelmäßig hoch und runterzuziehen. Stehen die Tonnen tagelang an der Straße und sind Rollläden dauerhaft geschlossen, ist klar, dass keiner da ist.
  • Fehlen Spuren im Schnee oder ist der Gehweg nicht geräumt, sieht das verdächtig aus. Auch hier können Sie vielleicht einen Bekannten bitten zu helfen. Alles was Anwesenheit vortäuscht, verunsichert Einbrecher.
  • Mit Zeitschaltuhren in verschiedenen Räumen können Sie verhindern, dass Ihre Fenster tagelang unbeleuchtet sind. Dabei sollte sich die Beleuchtung an den üblichen Rhythmus anpassen: Wenn morgens zur gewöhnlichen Frühstückszeit und nach Feierabend für eine kurze Zeit Licht brennt, kommen Einbrecher auf keine dummen Gedanken.
  • Wenn Sie die Garage schließen und die Fenster abdecken, sieht niemand, dass Ihr Auto nicht da ist.

Haus oder Wohnung bei Abreise richtig verschließen
Natürlich sollten Sie die Haustür sowie Terrassen- und Kellertüren sorgfältig – also zweimal – abschließen und alle Fenster fest verriegeln. Gekippte Fenster sind im Winter ohnehin ein Tabu wegen möglicher Frostschäden. Wie viel Sie darüber hinaus in die Sicherheit Ihres Heims investieren wollen, ist auch eine Frage des Geldbeutels. Schlösser und stabile Verankerungen an Fenstern und Türen, strategisch platzierte Bewegungsmelder und Licht im Außenbereich sowie eine Alarmanlage lassen die meisten Einbrecher kapitulieren.

Besondere Wertgegenstände extra schützen

Falls es doch ein Dieb in die Wohnung schafft, sollten Sie es ihm möglichst schwer machen, Wertgegenstände wie Schmuck, Bargeld und Laptops zu finden. Seien Sie kreativ bei der Suche nach Verstecken. Größere Mengen Bargeld, Wertpapiere, teuren Schmuck und Kunstgegenstände lagern generell am besten in einem Bankschließfach. Kunstwerke, Antiquitäten und andere wertvolle Gegenstände sollten Sie fotografieren. Damit haben Sie nicht nur einen Nachweis für die Hausratversicherung, sondern vielleicht auch die Möglichkeit, die gestohlenen Gegenstände wiederzufinden. Werden Täter auf ihrem Beutezug überrascht, flüchten Sie meist. Bringen Sie sich also nicht unnötig in Gefahr. Wenn Sie einen Einbruch entdecken, informieren Sie die Polizei und warten am besten außerhalb der Wohnung auf die Beamten. Lassen Sie bis zu deren Eintreffen alles unberührt.

Reiseabbruchversicherung hilft bei vorzeitiger Rückkehr
Werden Sie im Urlaub von einer Einbruchsmeldung überrascht, springt eine Reiseabbruchversicherung ein. Sie wird häufig im Paket mit einer Reiserücktrittsversicherung angeboten und sorgt dafür, dass Sie ohne finanzielle Nachteile sofort zurückreisen können – Einbruch gilt meist als versicherter Grund für einen vorzeitigen Abbruch der Reise. Der Versicherer zahlt dann neben den Rückreisekosten auch eine Entschädigung für die entgangenen Urlaubstage.
Übrigens: Wird bereits vor Ihrem Urlaub zu Hause eingebrochen, übernimmt eine Reiserücktrittsversicherung die Stornierungskosten, falls Sie eine Reise deshalb nicht antreten können.

Die Polizeiliche Kriminalprävention informiert über Einbruchschutz:
www.k-einbruch.de

Zur Reiserücktrittsversicherung mit Reiseabbruch

informiert rund um das Thema Reisen.

Ansprechpartner für den News-Bereich von

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Volker Neumann,
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