Für Vögel harmlos – für Menschen gefährlich: Vogelgrippe

Das H7N9-Virus wird meist durch Hühner übertragen.

Das H7N9-Virus wird meist durch Hühner übertragen. Foto: (cc) chaosbastler


Neunkirchen,
In jüngerer Zeit wird die Bezeichnung Vogelgrippe vor allem für Viruserkrankungen verwendet, die vom Tier auf den Menschen übergehen. Einige Varianten, z. B. H5N1 spielen bereits seit Längerem eine Rolle. Neu als Krankheitserreger sind hingegen Influenzaviren vom Subtyp H7N9, die gehäuft zu schweren Krankheitsfällen in China führten.

Wie stark ist H7N9 verbreitet?

Im Januar 2014 wurden in China fast 130 Infektionen registriert, darunter rund ca. 20 Todesopfer. Im Osten und Süden Chinas breiten sich die Viren in den Geflügelbeständen bis an die Grenzen des Landes aus. Bis Mitte April 2014 stieg die Anzahl der verzeichneten Ansteckungen auf mehr als 400. Auch nach Malaysia und Hongkong wurden Erreger verschleppt.

Wie wird das Virus übertragen?
H7N9 verursacht bei Hühnern keine Krankheitssymptome, deshalb kann es sich unbemerkt ausbreiten. Auf den Menschen wird das Virus meist durch Kontakt mit infiziertem, lebendem oder frisch geschlachtetem Geflügel oder dessen Ausscheidungen übertragen. Selten ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Wie kann man vorbeugen?
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bislang weder spezielle Einreisekontrollen noch Reisebeschränkungen. Reisende sollten Hühnerfarmen und -Märkte in China meiden. Gekochtes Geflügelfleisch und hart gekochte Eier sind unbedenklich.

Wenn man erkrankt ist
Nach einer Inkubationszeit von einem bis zehn Tagen kommt es zu Fieber, Husten, Kurzatmigkeit oder einer Lungenentzündung. Im weiteren Verlauf kann es zu einem septischen Schock und multiplem Organversagen kommen. Eine frühzeitige Behandlung mit antiviralen Wirkstoffen kann den Krankheitsverlauf abmildern. Weitere Informationen bietet der Artikel Vogelgrippe in China von MD Medicus Reise- und Tropenmedizin.

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