Terrorgefahr im Reiseland

Der Taksim-Platz in Istanbul.

Der Taksim-Platz in Istanbul. Foto: (cc) Meghan Rutherford/flickr.com

Neunkirchen, 12.04.16

Urlaubsziele wie Ägypten, Israel und die Türkei haben immer wieder mit politischen Unruhen zu kämpfen. Verschlechtert sich die Situation in den Urlaubsregionen, besteht im Reisebüro häufig die Möglichkeit umzubuchen oder zu stornieren. Spätestens wenn das Auswärtige Amt eine offizielle Reisewarnung ausspricht, müssen die Veranstalter diese Möglichkeit anbieten.

Reiserücktritt bei Terroranschlag
Wer sich darauf nicht verlassen will, kann nun mit einer Reiserücktrittsversicherung der Europ Assistance das Risiko von Terroranschlägen als Stornogrund einschließen: Kommt es innerhalb von zwei Wochen vor Reisebeginn im Umkreis von 200 Kilometern vom Urlaubsort zu einem Terroranschlag, übernimmt die Versicherung die Stornokosten für die geplante Reise. Wer nicht storniert, sondern umbucht und ein anderes Reiseziel wählt, erhält zusätzlich einen Bonus von 50 Euro, wenn die Umbuchung günstiger ist als die Stornierung der gesamten Reise.

Reisende werden ausgeflogen
Anders sieht es für diejenigen aus, die sich schon im Land befinden. Reisende, die ihren Urlaub wegen einer verschärften politischen Lage vorzeitig beenden wollen, müssen sich an ihren Reiseanbieter wenden. Wird es vor Ort zu gefährlich, fliegen die Veranstalter ihre Urlauber aus.

Trotz Reisewarnung in die Risikozone
Wer trotz Reisewarnung in ein Risikogebiet reist oder sich dort aufhält, ist in der Regel nicht durch eine private Reiseversicherung geschützt.
"Wer als Globetrotter oder aus beruflichen Gründen, etwa als Student, Journalist oder Geschäftsreisender, dennoch in politisch unruhige Länder reist, sollte zumindest für einen Krankenversicherungsschutz sorgen, der Verletzungen durch Krieg und Terrorismus mit abdeckt", erklärt der Reiseversicherungsexperte Reinhard Bellinghausen vom Versicherungsmakler Dr. Walter.

Spezielle Absicherung für Krisengebiete
Eine Reisekrankenversicherung, die auch in Kriegs- und Krisengebieten schützt, ist Battleface. Diese internationale Krankenversicherung ist speziell für Journalisten, Entwicklungshelfer, Geschäftsreisende und Wissenschaftler gedacht, die sich beruflich in gefährlichen Gebieten aufhalten müssen. Battleface deckt auch Verletzungen durch terroristische Anschläge und Kriege ab. Die Versicherung kann mit Selbstbehalt bis zu einer Dauer von einem Jahr lang abgeschlossen werden und gilt weltweit mit Ausnahme der USA.

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