Prepaid-Kreditkarten: Schulden machen nicht möglich

Prepaid-Kreditkarten auch für Jugendliche

(cc) Spixey (enjoying the summer) / flickr.com


Neunkirchen,

Eine geniale Erfindung für Jugendliche auf Reisen: Die Kreditkarte auf Guthabenbasis. Bezahlen ist nur möglich, wenn vorher Geld auf den Chip geladen wurde. Ist das Guthaben verbraucht, funktioniert die Karte nicht mehr. Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer jüngsten Ausgabe 24 Anbieter untersucht. Welchen Preis hat das flexible Zahlungsmittel mit Schuldenbremse?

Die gute Nachricht: Prepaid-Karten unterscheiden sich in der Handhabung in nichts von klassischen Kreditkarten: Egal ob es um Geld am Automaten geht, um Interneteinkäufe oder um bargeldlose Bezahlung im Geschäft. Überall sind sie gültig. Allerdings können nicht alle Kunden auf jedes Angebot zugreifen: Neun Kreditkarten setzen die Volljährigkeit ihrer Nutzer voraus und scheiden damit als Zahlungsmittel für junge Globetrotter aus.

Prepaid-Karten auch für Erwachsene
Nicht nur Jugendliche, die noch Unterstützung von den Eltern erhalten, interessieren sich für das Zahlungsmittel auf Guthabenbasis. Wer wie einige Selbstständige und Freiberufler keine regelmäßigen Einkünfte vorweisen kann, bekommt häufig keine normale Kreditkarte. Auch wer einen negativen Schufa-Eintrag hat, geht leer aus.

Kreditkarten ohne Kontobindung
Bei den meisten Prepaid-Kreditkarten ist der Jahresbeitrag günstig oder sogar umsonst. Einige Produkte kann man allerdings nur nutzen, wenn man auch ein zugehöriges Girokonto besitzt. Es gibt aber auch Karten ohne Kontobindung. Unter denen für minderjährige Bankkunden schnitten die Mastercard Prepaid der Commerzbank und die LBB Visa Card Prepaid besonders gut ab. Für Erwachsene haben sich die Paypack Visa Prepaid Karte und die Pay Prepaid Mastercard von Kalixa als preiswert erwiesen.

Nicht nur der Jahresbeitrag zählt
Die 24 getesteten Produkte beinhalten verschiedene Leistungen und auch die Preise variieren. Zum Jahresbeitrag kommen zum Teil hohe Gebühren für diverse Transaktionen hinzu. Geldabhebungen am Automaten und der Auslandseinsatz kosten meist extra. Ein Anbieter koppelt das Plastikgeld an eine Reiseversicherung. Von diesen Mitnahme-Produkten raten Reiseversicherungsexperten allerdings ab. Besser ist es, den Schutz für die Reise unabhängig von Reisebuchung oder „Kreditkarten-Geschenken“ abzuschließen und verschiedene Angebote im Internet zu vergleichen.

Alle getesteten Karten lassen sich durch einfache Überweisung wieder aufladen. Einige bieten auch andere Zahlungsverfahren wie Giropay, Sofortüberweisung oder Transfer von einer anderen Kreditkarte an. Allerdings sind diese Alternativen meist nicht gebührenfrei.

Maximalen Aufladebetrag beachten
Mitunter ist auch nur ein maximaler Guthabenbetrag zugelassen. Achten Sie darauf, dass dieser nicht versehentlich überschritten wird, damit der Aufladebetrag nicht wieder zurückgebucht wird. Oft limitieren die Banken die Abhebungen pro Tag, pro Woche und pro Monat. Nutzer sollten sich mit den Einschränkungen ihrer Karte vertraut machen, damit sie keine unangenehmen Überraschungen am Automaten erleben.

Den Test der Prepaid-Kreditkarten finden Sie in der "Finanztest"-Ausgabe 11/2013. Die Ergebnisse können Sie kostenpflichtig abrufen unter
www.test.de

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