Projekt des Monats - Feuerwehrwerkstätten in Tansania

Feuerwehreinsatz beim Fußballspiel

Die Feuerwehrleute in Dar es Salaam stehen immer wieder vor großen und kleineren Herausforderungen. © Arbeit und Leben Hamburg

Neunkirchen, 20.10.16

Arbeit und Leben Hamburg schickt seit Jahren Freiwillige zur Hauptfeuerwache der Stadt Dar es Salaam in Tansania. In der Wache befinden sich die Leitstelle, eine Atemschutz-, eine Gerätewerkstatt und die Feuerwehrschule des Landes. Die Ressourcen vor Ort sind begrenzt, so dass die Feuerwehrleute immer wieder vor großen und kleineren Herausforderungen stehen.

Kampf gegen begrenzte Möglichkeiten

Täglich kümmern sich die Feuerwehrleute um die Sicherheit der fünf Millionen Einwohner in Dar es Salaam. Ihre Aufgaben sind neben dem Brandschutz vor allem die Brandbekämpfung und die technische Hilfe. Die Herausforderungen sind vielseitig: Egal ob es nachts zum Brand eines Chemie- oder Plastik-Lagers kommt ein Dachstuhl Feuer fängt oder ein Säugling aus einem Toilettentank – wo ihn die Mutter entsorgt hat – befreit werden muss. Die Feuerwehr rückt aus um zu helfen. Oft kommt es zu Problemen mit der eigenen Ausrüstung und Technik. Immer wieder brauchen Einsatzfahrzeuge Ersatzteile und Reparaturen. Zuletzt musste die Werkstatt in der Feuerwache grundlegend modernisiert werden.

Interkultureller Austausch und gegenseitiges Lernen

In der Hauptfeuerwache stehen die Freiwilligen den Feuerwehrleuten in der Planung und in der alltäglichen Arbeit zur Seite. Gefragt sind deshalb praktische Kenntnisse bei Aufbau und Organisation einer Werkstatt, Pflege und Wartung der Technik sowie Fahrzeugreparaturen. Alle Beteiligten müssen kreativ auf andere kulturelle Bedingungen reagieren und ihre Improvisationsgabe unter Beweis stellen. Deshalb hat sich vor allem der Ansatz des interkulturellen Austauschs und des gegenseitigen Lernens bewährt.
Die Freiwilligen bringen professionelle oder ehrenamtliche Erfahrungen in der Feuerwehr mit und haben eine abgeschlossene Ausbildung als Schlosser, Kfz-Mechaniker oder Mechatroniker. So können sie Wissen und praktisches Handwerk an die Einsatzkräfte vor Ort weitergeben. Gefragt sind auch gute Erste-Hilfe-Kenntnisse, damit mehr Feuerwehrleute als Ersthelfer im Notfall ausgebildet werden können.
Arbeit und Leben Hamburg schickt seit mehreren Jahren Freiwillige nach Tansania, die die Feuerwehr vor Ort unterstützen und dabei selbst neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln können.

Mehr Informationen gibt es auf der Projektseite von Arbeit und Leben Hamburg

Jakob Lindenthal, der bis vor kurzem in dem Projekt arbeitete, führte einen BLog zu seiner Zeit in Tansania http://jakob.lindenthal.de/

 

 

 

© Arbeit und Leben Hamburg

Arbeit und Leben HamburgBesenbinderhof 6020097 HamburgAnsprechpartner: Jakob Kluge, Tel. 040 28 40 16 12jakob.kluge(at)hamburg.arbeitundleben.de

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