Projekt des Monats – Tomati in Madagaskar

Lebensmittel werden an Patienten ausgegeben.

Neunkirchen,

In Madagaskar sind etwa 40 Prozent der Bevölkerung mit dem Tuberkuloseerreger infiziert. Ärzte für Madagaskar e. V. engagiert sich seit 2016 mit dem Projekt Tomati in der Hilfe für Tuberkulosekranke. Der Verein stellt unentgeltliche Diagnostik, Behandlung und Lebensmittelversorgung im Süden der Insel zur Verfügung. 2017 konnten so 55 Patienten geheilt werden.

Die Tuberkulose ist eine weltweit unterschätzte Bedrohung. Jährlich sterben etwa 1,7 Millionen Menschen an der bakteriellen Infektion befällt, die am häufigsten die Lunge befällt. Allein in Madagaskar sind etwa 40 Prozent der Bevölkerung mit dem Tuberkuloseerreger infiziert. Besonders besorgniserregend ist die Situation im Süden der Insel, wo vor allem chronisch kranke und unterernährte Menschen an dieser Krankheit leiden.

Tödliche Folgen

Starker Husten, Fieber und Schwäche sowie eine begleitende Appetitlosigkeit führen bei fast allen Patienten zu einem erheblichen Gewichtsverlust, oft mit tödlichen Folgen. In vielen Fällen wäre die Tuberkulose heilbar – durch rechtzeitige und verlässliche Diagnosestellung, Behandlung mit Antibiotika und ausreichende Nährstoff- und Kalorienzufuhr während der langwierigen, mindestens 6-monatigen Therapie.

Diagnose ist wichtig
Mit dem Projekt Tomati kümmert sich Ärzte für Madagaskar um unentgeltliche Diagnostik, Behandlung und Lebensmittelversorgung mit mindestens 2.500 Kalorien pro Tag. Tomati ist die Abkürzung für ‚Tohan’aina ho any Marary Tiberkilaozy‘, zu Deutsch Hilfe für Tuberkulosekranke. Die Hilfe im Süden der Insel wird auch vom staatlichen Gesundheitssystem unterstützt. Alle Maßnahmen werden durch Mitarbeiter von Ärzte für Madagaskar direkt vor Ort koordiniert und umgesetzt – für eine umfassende Versorgung sowie beste Heilungschancen aller Patienten.

Lebensmittel und Medikamente
Während regelmäßiger Diagnostik-Einsätze werden in den Ortschaften Fotadrevo und Gogogogo Patienten untersucht, Proben gewonnen und eine verlässliche Diagnose gestellt. Die Mitarbeiter von Ärzte für Madagaskar unterstützen den Transport und die Verteilung von Medikamenten vor Ort, um eine lebensrettende Antibiotikatherapie sicher zu stellen. Außerdem werden wöchentlich Lebensmittel (Reis, Maismehl, Sojapulver und Zusatznährstoffe) an Patienten ausgegeben. Die Bilanz für 2017: 72 Patienten wurden neu diagnostiziert, 288 befanden sich in Therapie und 55 konnten geheilt werden.

 ©Ärzte für Madagaskar e. V. 

Kontakt:

Ärzte für Madagaskar e.V.
Naunhofer Straße 22
04299 Leipzig

Ansprechpartnernin:
Amanda Hecktor

+49 (0) 341 91858580
ah(at)aerzte-fuer-madagaskar.de



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