Projekt des Monats - Welt­friedens­dienst und TSURO


Neunkirchen,

In Simbabwe arbeitet der Weltfriedensdienst e.V. gemeinsam mit seinem lokalen Partner TSURO für den Schutz der natürlichen Ressourcen. In der Projektregion Chimanimani  wurde trotz fortschreitenden Klimawandels eine Balance zwischen Landwirtschaft und Ressourcenschutz hergestellt.

Die Überbeanspruchung von Böden und Rodung führen in weiten Teilen Simbabwes immer häufiger zu kompletten Ernteausfällen. Der Klimawandel verstärkt die Auswirkungen spürbar. Aufgrund des Klimaphänomens "El Niño" ist aktuell ganz Ostafrika von extremer Dürre betroffen. Auch Simbabwe, die ehemalige "Kornkammer Afrikas", ist heute auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In Chimanimani, wo der Weltfriedensdienst seit fast 10 Jahren arbeitet, ist das anders!

Von der Problem- zur Vorzeigegemeinde

Fast alle Bäume in Chikukwa waren gefällt und das trockene Gras abgebrannt worden; dadurch floss das Regenwasser über die nackten ungeschützten Regenhänge einfach ab und ging verloren. Fast alle Quellen waren versiegt. Daraufhin schlossen sich die  BewohnerInnen zusammen. "Wer nicht dabei war, kann sich nicht vorstellen, wie wir uns fühlten, als nach 3 Jahren schwerer Arbeit aus der ersten Quelle wieder Wasser sprudelte" sagt Julious Piti, ein Aktivist der ersten Stunde. Heute unterstützen die BewohnerInnen von Chikukwa mit ihrer Erfahrung andere Dorfgemeinschaften des Distkts Chimanimani in einem Ausbildungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft, damit auch diese sich wieder verlässlich ernähren können.

Lösungsansätze zur Wiederherstellung der Ernährungssouveränität
Die Maßnahmen der Projekts sind vielfältig und den regionalen Gegebenheiten angepasst: Anlegen von Terrassen, "Wasserernte", Bauen von Zisternen und Bewässerungssystemen, Bodenbedeckung durch Gräser und Bäume zum Schutz vor Erosion, Wiederbepflanzung von Flussläufen und Quellen u.v.m.  Zentraler Bestandteil ist immer der gemeinschaftliche Schutz von Ressourcen. Ziehen alle KleinbäuerInnen an einem Strang, kann die stabile Ernährung der Familien gesichert werden.

Unsere Partnerorganisation
TSURO bedeutet "Für eine nachhaltige Ressourcennutzung". Die Organisation wurde 1999 gegründet, hat über 5.000 Mitglieder und ist basisdemokratisch organisiert. Ein wichtiges Prinzip ist ihre Unparteilichkeit. So wird TSURO nicht zum Spielball in politischen Auseinandersetzungen und kann glaubwürdig gemeinsame Interessen der Menschen vertreten.

Unterstützen Sie diese wertvolle Arbeit mit einer Spende!
Mit 25 Euro kann eine Familie mit 10 kg Mais oder Hirse für die Aussaaat versorgt werden. denn eine Missernte bedeutet auch, kein Saatgut für die nächste Anbausaison zu haben.
150 Euro kosten 500m Wasserleitungsschlauch. Damit kann Trinkwasser verlustfrei von der Wasserzisterne zur Bewässerung der Felder und Versorgung der Haushalte geleitet werden.

Mehr über TSURO und die Arbeit des Weltfriedensdienst e.V. erfahren Sie unter: www.weltfriedensdienst.de

 ©Weltfriedensdienst e. V.

Kontakt:
Weltfriedensdienst e. V.
Am Borsigturm 9
13507 Berlin

Katrin Steinitz
Spenderkommunikation & Projektpartnerschaften
Tel.: +49 (0)30-253 99022
Fax: +49 (0)30-251 18 87

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Für das Projekt des Monats können sich Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit bewerben. Jeden Monat stellen wir ein Hilfsprojekt auf unserer Website sowie in unseren Social Media-Kanälen vor.

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