Reise verkaufen statt stornieren?

Koffer am Straßenrand

Wer eine Reise absagen und die Koffer stehen lassen muss, kann zumindest versuchen, das Urlaubsticket weiterzuverkaufen. Foto: (cc) Harry/flickr.com


Neunkirchen,
Jeder zweite Deutsche schließt eine Reiserücktrittsversicherung für den Urlaub ab. Kann man die Reise nicht antreten, werden Stornokosten übernommen. Welche Alternativen gibt es, wenn man nicht reisen kann und keine Versicherung hat?

Je nachdem wie lange es noch bis zum Reisebeginn ist, liegen Stornogebühren der Veranstalter zwischen 20 und 80 Prozent der Reisekosten. Kurz vor Abreise wird häufig der Gesamtpreis fällig. Wer keine Versicherung hat, braucht eine Alternative, wenn er nicht auf dem gesamten Betrag sitzen bleiben will. Das gilt auch, wenn man eine Reise aus einem nicht versicherten Grund absagen will. Das ist etwa der Fall, wenn man sich mit den Freunden zerstritten hat, das Geld knapp wird oder man es sich einfach anders überlegt hat.

Reise verkaufen und umbuchen

Bleibt die Möglichkeit, die Reise zu verschenken oder zu verkaufen – generell sind Pauschalreisen bis zum Reisebeginn auf Dritte übertragbar. Dem Reiseveranstalter ist es meist egal, wer die Reise antritt. Hat man Ersatz gefunden, sollte man dies dem Veranstalter schriftlich und rechtzeitig vor Reisebeginn mitteilen. Meist fallen bei einer Umbuchung Bearbeitungskosten an, denn der neue Reiseteilnehmer benötigt eigene Reiseunterlagen mit Vertrag, Sicherungsschein, Flugtickets sowie Hotel- und Transfergutscheinen. Wer diese Kosten übernimmt, müssen die Reisenden und die Daheimbleibenden unter sich ausmachen. Besonders teuer kann es werden, wenn Flugtickets in einer Linienmaschine umgebucht werden müssen.

Online-Vermittlung genau prüfen
Mittlerweile gibt es verschiedene Online-Portale für den Weiterverkauf von Reisen und Flügen wie etwa stornopool.de oder jumpflight.de. Der Verkäufer stellt seine Reise ein und gewährt einen Preisnachlass. Bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Provision fällig, die sich nach den gesparten Stornokosten bemisst. Ob sich das Ganze wirklich lohnt, hängt vom gewährten Preisnachlass ab. Rechnet man die Bearbeitungsgebühren des Reiseveranstalters und die fällige Provision hinzu, kann die Ersparnis geringer ausfallen als erhofft. Berücksichtigen sollten Verkäufer auch, dass Stornogebühren während der Suche nach einem Käufer steigen können, weil das Abreisedatum näher rückt.
Für Käufer fallen bei der Online-Vermittlung keine Gebühren an und auch ihr finanzielles Risiko ist geringer. Eine Stornoreise zu übernehmen kann sich durchaus lohnen, vor allem kurzfristige Angebote sind günstig.

Reiserücktrittsversicherung lohnt sich
Meist gibt es triftige Gründe, einen Urlaub abzusagen. Deshalb bleibt nicht die Zeit, sich um den Weiterverkauf der Reise zu kümmern. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung ist häufig einfacher und auch sicherer. Außerdem ist bei vielen Tarifen eine Reiseabbruchversicherung eingeschlossen: Es werden nicht nur die Stornokosten übernommen, sondern auch die Kosten, die bei einer vorzeitigen Rückreise entstehen, etwa weil jemand erkrankt oder zu Hause eingebrochen wurde. Eine Reiserücktrittsversicherung gibt es häufig schon ab etwa zwei Prozent des Reisepreises.
Einen Vergleichsrechner für Reiserücktrittsversicherungen finden Sie auf reiseversicherung.com.


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