Im Test: Sicherheits-Apps echo112 und Notfall-Hilfe

Screenshot echo112

Mit der App echo112 – the Pocket Lifesaver können Sie Ihren Standort an eine Notrufzentrale übermitteln.

Screenshot Notfall-Hilfe

Die App Notfall-Hilfe bietet eine Vielzahl an Funktionen und Informationen für den Notfall.

Neunkirchen, 17.02.14

Im Notfall kann das Smartphone Leben retten

Beim Wandern oder Reiten im Wald, beim Klettern oder Mountainbiken in den Bergen: nur eine Sekunde passt man nicht auf und kommt ins Schlingern, stolpert, stürzt und verletzt sich. Der Schmerz ist groß, ein Weiterkommen unmöglich. Gut, wenn man in der Gruppe unterwegs ist oder zumindest ein Handy dabei hat.

Doch wie soll man Hilfe holen, wenn man nicht weiß, wo man sich befindet? In einer solchen Situation sieht im Wald oder im Schnee doch alles gleich aus. Wie kann der Rettungsdienst eine verletzte Person finden? Hier können Smartphones helfen, vorausgesetzt man hat Internet-Empfang: Dann kann man versuchen, den eigenen Standort zu ermitteln. Das ist mit einer Karten-App wie etwa Google Maps, die den aktuellen Ort mit den dazugehörigen Koordinaten angezeigt, recht einfach. Diese Daten zeigen dem Krankenwagen an, wo er gebraucht wird. Rettungsdienste können zwar auch den Standort des Verletzten über dessen Handy orten, aber das dauert etwas länger. Außerdem funktioniert es nicht ganz so genau.


echo112

Besonders einfach sind spezielle Notruf-Apps für das Smartphone. Sie holen Hilfe direkt an den Unfallort. Zum Beispiel ortet die kostenlose App Echo112 auf Tastendruck die Position des Verletzten, verbindet ihn mit der Notrufzentrale des jeweiligen Landes und sendet die GPS-Koordinaten an die Website echo.112.com. Dort können Notdienste direkt auf die Daten zugreifen. Das funktioniert auch im Ausland. Zwar arbeiten nicht alle Rettungsdienste mit diesem Koordinatensystem, aber telefonisch verbunden werden Nutzer der App überall auf der Welt. Zusätzlich kann ein Notfall-Sperrbildschirm eingerichtet werden. Dann zeigt das Display wichtige Arzneimittelinformationen an und der Rettungsdienst kann die Daten sofort sehen, selbst wenn das Handy gesperrt ist.

Fazit:
echo112 ist einfach und funktioniert mit einem Knopfdruck. Gut ist, dass die App überall auf der Welt helfen kann. Leider arbeiten nicht alle Rettungsdienste damit.

Kostenloser Download für:
iPhone und iPad
Android

Notfall-Hilfe
Die App Notfall-Hilfe zeigt auf dem Startbildschirm stets den eigenen GPS-Standort. So können Sie die Adresse oder Ihre Koordinaten direkt telefonisch oder per SMS an den Rettungsdienst übermitteln, nachdem Sie den roten 112-Button gedrückt haben. Darüber hinaus ist die App Notfall-Hilfe ein guter Helfer in verschiedenen Notlagen: Sie informiert über richtiges Verhalten am Pannen- oder Unfallort, hilft bei der Suche nach Ärzten und Krankenhäusern in der Nähe und speichert die eigenen Notfalldaten wie Blutgruppe, Allergien und Impfungen sowie Vorerkrankungen.
Außerdem bietet die App eine Auffrischung für den Erste-Hilfe-Kurs. Je nach Verletzungsart hat Notfall-Hilfe bebilderte und ausführliche Anweisungen parat, wie man selbst am schnellsten und besten helfen kann. Damit sinkt die Hemmschwelle selbst Hilfe zu geben, auch wenn der Sofortmaßnahmenkurs schon länger zurück liegt. Dennoch gilt: Erst Rettungsdienst anrufen, dann selbst helfen.

Fazit:
Die App Notfall-Hilfe vereint eine Vielzahl von Funktionen in einer Anwendung. Eine direkte Übermittlung der Standortkoordinaten wie bei Echo112 gibt es jedoch nicht. Die kostenlose Variante der App funktioniert nur in Deutschland, gegen Gebühr kann die Funktion auf Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien erweitert werden.

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