Urlaubsbarometer: Zahlen und Tipps für den Sommerurlaub

2018: Urlauber mit Reisekrankenversicherung im Vergleich

Neunkirchen,

Zwei Drittel der Deutschen wollen dieses Jahr in den Urlaub fahren, so viele wie seit 2010 nicht mehr. Allerdings sind sie für den Fall einer Erkrankung oder eines Unfall schlecht versichert. Zahlen zum Reiseverhalten und ein paar nützliche Tipps kurz vor der Abreise.

64 Prozent der Deutschen wollen 2018 in den Urlaub fahren. Das sind so viele wie seit 2010 nicht mehr. Reisefreudiger sind in Europa nur die Franzosen, Österreicher, Schweizer und Briten. Das hat das aktuelle Urlaubsbarometer von Europ Assistance ergeben. Allerdings sind die Deutschen im Ausland vergleichsweise schlecht abgesichert. Nur 55 Prozent haben eine Reisekrankenversicherung für Unfälle oder unerwartete schwere Erkrankungen im Ausland. Damit sind sie im Ausland besser für den Fall einer Autopanne (62 Prozent) versichert als für einen eigenen Unfall oder gesundheitliche Probleme. Und das, obwohl sie deutlich häufiger ins Ausland fahren als andere Europäer – nur 27 Prozent machen Urlaub im eigenen Land, bei den Franzosen sind es 57 Prozent.

Wie machen die Deutschen Urlaub?
Spanien, Italien und Österreich sind nach wie vor die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. Für ihre Reisen geben die Deutschen mit 2.376 Euro mehr Geld aus als der europäische Durchschnitt mit 1.957 Euro. Weltweit geben nur die Österreicher und Schweizer mehr Geld für ihren Urlaub aus. Wie die meisten anderen fahren auch die Deutschen fast zwei Wochen lang weg, zwei Drittel wollen dafür vollständig von ihrem Job abschalten. Und die Deutschen können sich besonders lange auf ihre Reise freuen, sie sind nämlich ausgesprochene Frühbucher: Fast die Hälfte aller Reisenden bucht länger als vier Monate im Voraus. Weltweit buchen nur mehr Brasilianer so früh.

Tipps kurz vor der Abreise

Die meisten Reisenden sind aber jetzt schon beim Kofferpacken oder starten wenigen Tagen in den Sommerurlaub. Manchmal tauchen dann ein paar Fragen auf, die bisher von der Vorfreude verdeckt waren:

Reisepass: Was tun, wenn der Pass abgelaufen ist?
Innerhalb der EU genügt der Personalausweis – Für Reisen in andere Länder stellen Bürgerämter einen vorläufigen Reisepass aus, den man sofort mitnehmen kann. Dieser Pass gilt ein Jahr lang und kostet 26 Euro. Allerdings wird er nicht von allen Ländern akzeptiert. Alternativ kann innerhalb von vier Werktagen ein normaler Reisepass im Expressverfahren ausgestellt werden.

Geld: Soll man Bargeld in Landeswährung mitnehmen?
Zwar ist es ein gutes Gefühl, etwas Bargeld dabeizuhaben, wichtiger aber sind eine Kreditkarte und eine Girokarte. Damit hebt man Bargeld am besten erst vor Ort ab. In der EU kann man gut mit der Girocard Geld abheben, in den übrigen Ländern mit der Kreditkarte. Es ist immer besser, in Landeswährung und nicht in Euro abzurechnen. Fällig wird in der Regel eine Gebühr für den Geldautomaten und zusätzlich eine Gebühr für den Auslandseinsatz. Vorher auf jeden Fall prüfen, ob die Karte für das Reiseland freigeschaltet ist und wie hoch der Verfügungsrahmen ist.

Reisegepäck: Wie viel ist erlaubt?
Die Gepäckregeln der Fluglinien sind alle unterschiedlich, sie sind nur überall gleich streng. Wie schwer das Gepäck sein darf, ist abhängig von der Fluggesellschaft, von der Entfernung und der Reiseklasse. Bei Economy-Flügen sind meist um die 20 Kilo erlaubt, in der Business um die 30. Auch bei der Größe des Handgepäcks gibt es Unterschiede. Hier sollten sich Reisende genau informieren, sonst muss der Trolley, der wegen Griffen und Rollen zu groß ist, eingecheckt und extra bezahlt werden. Wer sein Gepäck auf der Reise schützen will, kann dafür eine Reisegepäckversicherung abschließen.

Telefonieren: Was kostet das?

Innerhalb der EU fallen seit 2017 keine zusätzlichen Gebühren mehr an. Allerdings gilt das nur für Anrufe ins Heimatland und meist nicht für besondere Community-Tarife. Anrufe an Anschlüsse des Urlaubslandes können teurer sein. Teuer bleibt es auch in der übrigen Welt, hier lohnt sich manchmal eine nationale Sim-Karte. Besonders teuer ist die mobile Datennutzung auf Schiffen auf hoher See. Hier empfiehlt es sich, diese Option in den Einstellungen abzuschalten. Manchmal kann man mit dem Smartphone in Küstennähe günstig surfen oder telefonieren.

Reiseversicherung: Welche brauche ich?

Die wichtigste Versicherung fürs Ausland ist die Reisekrankenversicherung. Sie übernimmt Behandlungskosten bei Krankheit oder Unfall und übernimmt den Rücktransport nach Hause. Ohne diesen günstigen Schutz sollte wirklich niemand verreisen. Das wäre ein unnötiges Risiko. Eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung lohnt sich für teure und lange im Voraus gebuchte Reisen, kann aber auch noch bis 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen werden. Im Falle von Krankheit, Arbeitsplatzwechsel, Schwangerschaft oder Eigentumsschäden übernimmt sie die Stornokosten. Muss die Reise wegen einem dieser Gründe abgebrochen werden, übernimmt die Reiseabbruchversicherung die Zusatzkosten. Diese Versicherungen sollten besser nicht direkt mit der Reisebuchung abgeschlossen werden. Das ist oft teuer und bietet schlechte Leistungen. Besser ist ein Vergleich verschiedener Angebote.

Mehr dazu, wie die Deutschen und die Europäer im Urlaub versichert sind.

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