Viele renommierte Au-pair Agenturen vor dem Aus!


Neunkirchen,

Viele renommierte Au-pair Agenturen stehen vor dem Aus! Das zeigt die aktuelle Studie „Au-pairs in Deutschland“ der Dr. Walter GmbH. Die Studie zeigt die Ergebnisse einer Konjunkturumfrage bei deutschen Au-pair Agenturen zu Beginn des Jahres. Beschrieben wird die wirtschaftliche Situation deutsche Au-pair Agenturen und die Entwicklungen und Trends im deutschen Au-pair Wesen.


Die ermittelten Umfrageergebnisse zeigen, das viele ehemals erfolgreiche Vermittler um den Erhalt ihrer Agenturen ringen. Die allgemeinen Bedingungen haben sich für viele verschlechtert. Immer weniger Au-pairs kommen aus den klassischen Au-pair Ländern wie Polen, den baltischen Staaten, Tschechien oder der Slowakei. Seit dem EU-Beitritt dieser Länder reisen junge Leute überwiegend in den englischsprachigen Raum - die Möglichkeiten erscheinen vielversprechender. In anderen Au-pair Ländern wie Rumänien boomt der Trend als billige Arbeitskraft im südeuropäische Ausland einen Job zu suchen. Die Agenturen konnten vielen deutschen Familien kein Au-pair vermitteln. Viele Agenturen befürchten einen weiteren Rückgang der Au-pair Bewerber. Außerdem beobachten die Agenturen eine auffallende Zunahme der Visa Ablehnungen. Deutsche Familien warteten vergeblich auf ihr Au-pair, weil das Visum abgelehnt wurde.


Trotz der schlechten konjunkturellen Lage bei den etablierteren Agenturen, entschieden sich in den letzten drei Jahren viele neue Vermittler für die Eröffnung einer Agentur. Die Ergebnisse der neuen Agenturen sind oft positiv. Da sich diese Agenturen noch in der Entwicklung befinden und nur wenige Vergleichswerte aus dem Vorjahr vorliegen, geben die Angaben dieser Agenturen nur bedingt Aufschluss über die konjunkturelle Gesamtentwicklung.


Fast alle Agenturen beklagen, dass viele Au-pairs ohne eine betreuende Agentur nach Deutschland kommen. Viele Au-pairs haben keinen Ansprechpartner in Deutschland. Sie sind unzureichend vorbereitet auf den Aufenthalt und geraten schnell durch Missverständnisse in Konflikte. Schließlich suchen diese Au-pairs Hilfe bei einer qualifizierten Agentur vor Ort. Für das Jahr 2006 erwarten die Agenturen einen weiteren Anstieg dieser Problemfälle. Die Lösung dieser Problematik sehen die Agenturen nur in der Einführung einer Agenturenpflicht für Au-pairs.


An der Umfrage nahmen im Januar und Februar 2006 insgesamt 107 Agenturen und damit über 25 Prozent aller deutscher Au-pair Agenturen teil. Die Ergebnisse sind statistisch repräsentativ. Die Studie wurde von der Dr. Walter GmbH, einem der führenden Anbieter im Au-pair Versicherungsbereich, erarbeitet. Die Dr. Walter GmbH setzt sich seit über 40 Jahren aktiv für die Stärkung des Au-pair Wesens in Deutschland ein. Die Studie kann für eine Schutzgebühr von 9,95 € online unter www.au-pair-agenturen.de bestellt werden.

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