Was zur perfekten Planung einer Abi-Fahrt gehört

Passagiere steigen in ein Flugzeug

Mit dem Flieger auf Abifahrt


Neunkirchen-Seelscheid,

Jedes Jahr im Frühjahr beginnt die wohl aufregendste Phase in der Schulzeit eines Gymnasiasten: Die Abiturprüfungen stehen an. Doch was direkt danach kommt, nimmt ähnlich viel Zeit in Anspruch: die Abi-Fahrt – wohin, wann genau und wie viel darf es kosten? Mit ein bisschen Planung, Organisation und Absicherung wird die Abi-Fahrt eine schöne und lustige Reise für alle Beteiligten.

Anbieter von Abi-Fahrten gibt es viele. Die Veranstalter übernehmen zwar den Großteil der Organisation, doch nicht alles können oder sollten Schüler aus der Hand geben. Zunächst einmal steht neben dem Reiseziel auch das Reisedatum – zwischen Ende April und Ende Juni – zur Diskussion.

Zielort und Finanzen

Damit genügend Zeit bleibt, um noch für die Prüfungen zu lernen: Frühzeitig mit Umfragen beginnen, um Vor- und Nachteile sowie Wünsche und Erfahrungen aller Mitreisenden herauszufinden. Die beliebtesten Zielorte liegen rund um das Mittelmeer. Mallorca (Palma und die Cala Ratjada), an der Costa Brava (Calella, Malgrat de Mar oder Lloret de Mar), Ibiza, Antalya in der Türkei, die Inseln Ios in Griechenland oder Pag in Kroatien. Aber auch Nizza und die Côte d’Azur steigen in der Beliebtheit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Wärme, Meer und eine Umgebung, die sich in jeglicher Hinsicht auf junge Menschen eingestellt hat.

Als Alternativen werden oft Unterkünfte in Bulgarien am Balaton, am Goldstrand, in Prag, am Gardasee oder auch in den Niederlanden in Zeeland gewählt. Die Wahl wird bei Abi-Fahrten meist durch Mehrheitsentscheid getroffen. Wer frühzeitig mit der Auswahl anfängt, kann hier nicht nur ein „Ja oder Nein“ abfragen, sondern auch herausfinden, warum ein bestimmtes Reiseziel abgelehnt wird. Gibt es Bedenken hinsichtlich des Wetters, der Kosten oder Umgebung? Oder waren Mitschüler vielleicht schon einmal dort im Urlaub und können aus eigener Erfahrung berichten?

Gerade bei einer großen Gruppe gibt es die unterschiedlichsten Erwartungen an Unterkunft und Umgebung. Daher: Auch wenn ein Ort feststeht, ist die Wahl des Hotels nicht unbedingt einfacher. Anbieter von Pauschalreisen preisen ihre Hotels natürlich in den höchsten Tönen an. Der Teufel steckt aber im Detail, und Aussagen aus dem Reiseprospekt geben die Realität meist geschönt wieder. Es ist also nicht unklug, hier etwas genauer zu recherchieren.

Die Reisebuchung ist dann der entscheidende Schritt. Doch ohne Geld keine Buchung - daher vorab die Finanzlage klären. Welche Kosten können von den Teilnehmern problemlos getragen werden? Hier kommt auch die Frage nach Reiseversicherungen ins Spiel.

Grundsätzlich sollte man nicht nur die Kosten für Hotel und Anreise berücksichtigen, denn auch das Tages- und Abendprogramm kann die Urlaubskasse schnell belasten. Informationen zum Preisniveau gibt es bei Tourismusbüros oder auf den Webseiten der Urlaubsstädte. So sind Eintrittskosten für Diskotheken, Preise im Restaurant oder die Kosten für eine Taxifahrt schnell recherchiert. Wenn es dennoch für den ein oder anderen zu teuer wird, kann man nach Finanzierungshilfen der Schule oder aus einem Förderverein fragen.

Buchung und Versicherung

Gerade in beliebten Zielorten sind gute Angebote schnell vergriffen. Doch wer kann und will im Januar schon für die Reise im Juni voll bezahlen? Es ist ein großer Pluspunkt, wenn die Reise ohne große Kosten reserviert werden kann. Auf Nachfrage bieten das einige Reiseanbieter an.

Weil bis zum Start der Reise noch einiges passieren kann, lohnt es sich, eine Reiserücktritts- sowie Reiseabbruchversicherung abzuschließen. In der Regel sind bis zu vier Personen bei einer gemeinsamen Reisebuchung untereinander versichert. Aber was ist, wenn beispielsweise in einer großen Gruppe viele Teilnehmer unvorhergesehen absagen müssen und das gemietete Ferienhaus am Gardasee plötzlich zu groß und zu teuer für die übrigen ist? Deshalb gibt es spezielle Gruppenversicherungen: Reiserücktrittsversicherungen für Gruppen erstatten den Anteil der untereinander versicherten Personen. Wenn einer krank wird, kann der Rest der Gruppe die Reise dennoch antreten,  ohne dass es für sie teurer wird. Muss die Reise aus einem versicherten Grund ganz ausfallen, übernimmt die Versicherungen die Stornokosten. So bleibt neben dem Ärger über die verpasste Reise wenigstens kein finanzieller Schaden zurück.

Auch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist ratsam. Sie sichert bei Krankheit oder einem Unfall die Restkosten ab, die im EU-Ausland übrig bleiben. Außerdem übernimmt sie den medizinischen Rücktransport, der außerhalb Deutschlands grundsätzlich nicht versichert ist. Außerhalb Europas besteht übrigens meist überhaupt kein Krankenversicherungsschutz.

Apropos Rückreise: Bei der Planung sollte man alle Arten von Verkehrsmitteln einbeziehen. Es muss nicht immer das Flugzeug sein. Die Mitnahme von Gepäck oder auch Getränken und Essen ist ein Argument für eine Busreise. Das dauert zwar unter Umständen länger, ist aber oft einfacher und günstiger. Wer mit eigenen Autos anreist, sollte neben den Spritkosten und Abnutzung auch die Unfallgefahr bedenken. Selbst wenn es beim Blechschaden bleibt: Wenn das Auto der Eltern nicht in dem Zustand zurückkommt, wie es losgefahren ist, steht dicke Luft ins Haus.

informiert rund um das Thema Reisen.
Ansprechpartner für den News-Bereich:
Team Kommunikation
T: +49 (0) 2247  91 94 -16
M: +49 (0) 171 33 67 526
presse@dr-walter.com

Das Portal des Versicherungsmaklers DR-WALTER für den Vergleich von Reiseversicherungen: Erstinformation

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies

Unsere Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies