Zika-Virus – Vorsicht bei Schwangerschaft

Wald in Uganda

Das Zika-Virus ist nach einem Wald in Uganda benannt.


Neunkirchen,

Das Zika-Virus tritt seit einiger Zeit vor allem in Mittel- und Südamerika sowie einigen pazifischen Inseln auf. Es wird durch Mücken übertragen und führt zu ähnlichen Symptomen wie das Denguefieber. Reiserückkehrer haben das Zika-Virus auch nach Deutschland gebracht.

Wie stark ist das Virus verbreitet?
Benannt ist das nach einem Wald in der Nähe von Kampala wo das Virus 1952 erstmals nachgewiesen wurde. Derzeit sind vor allem Brasilien und Kolumbien betroffen, sowie einige pazifische Inseln. Wenige Fälle gibt es auch in Ländern West- und Zentralafrikas und Südostasiens. Schädelmissbildungen (Mikrozephalie) werden überwiegend aus Brasilien gemeldet.

Wie kann man sich schützen?
Eine Impfung oder Prophylaxe gibt es nicht, die einzige Möglichkeit besteht darin, sich vor Mückenstichen zu schützen. Auch eine sexuelle Übertragbarkeit ist nicht ausgeschlossen, wenn auch eher am Rande. Schwangere sollten nicht in Gebiete reisen, in denen das Virus in größerer Zahl vorkommt. Bei einer Infektion kann es zu frühkindlichen Fehlbildungen kommen.

Was tun bei Infektionsverdacht?

Eine Diagnose ist relativ schwierig, da Denguefieber, FSME oder Gelbfieber verwandte Viren sind. Wer innerhalb von drei Wochen nach Rückkehr aus einem Risikoland Fieber, Kopfschmerzen und Hautrötungen bekommt, sollte zur Sicherheit zum Arzt gehen.

Ausführliche Informationen zum Zika-Virus finden Sie beim Reisemedizinischen Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut.

 

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