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Versicherung für den Schüleraustausch

Sicher ins Auslandsjahr

Ein Schüleraustausch ist eine große Bereicherung für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Welche Voraussetzungen gelten für ein Austauschjahr? Wie kann man einen High-School-Aufenthalt organisieren? Was passiert, wenn es kurzfristig nicht klappt? Was ist, wenn ich im Ausland krank werde? Damit Austauschschüler ihre Auslandszeit unbeschwert nutzen und genießen können, sollten Eltern auf den richtigen Versicherungsschutz achten. Neben einer Auslandskrankenversicherung lohnt sich oft auch eine Reiserücktrittsversicherung.

Was bringt ein Schüleraustausch?

Ein Auslandsjahr ist eine Erfahrung für das ganze Leben. Wer die Möglichkeit hat, am Schüleraustausch teilzunehmen und ein Schuljahr im Ausland zu verbringen, sollte diese Chance auf jeden Fall nutzen. Ein High-School-Jahr ist zwar auch eine Herausforderung mit neuer Schule, Umgebung und Familie, aber dadurch sammelt jeder Austauschschüler jede Menge Lebens- und Auslandserfahrung und lernt eine lebendige Fremdsprache im Alltag zu sprechen. Die meisten jungen Leute werden mit dem Schüleraustausch selbständiger und entwickeln ihre persönlichen und beruflichen Ziele weiter. Sie lernen ihre Stärken und ihre Grenzen besser kennen und einzuschätzen. Und natürlich bringt ein Auslandsjahr auch jede Menge Spaß und neue Freunde.

Was erwartet mich?

Bei einem Schüleraustausch oder Austauschjahr geht es in erster Linie um den kulturellen Austausch. Schüler aus der ganzen Welt gehen in eine Gastfamilie in einem anderen Land, um dort einen anderen Alltag zu leben und in einem anderen System zu lernen. In der Regel handelt es sich also nicht um ein direktes Austauschprogramm von Schülern und Gastfamilien, sondern eher um ein Auslandsjahr oder einen High-School-Aufenthalt. Häufig dauert ein Austausch-Aufenthalt zwischen drei und zehn Monaten.

Welche Länder sind möglich?

Die USA sind das bekannteste und am häufigsten gewählte Land für ein Schüleraustausch-Programm. Rund 30.000 Schüler machen hier jedes Jahr einen High-School-Aufenthalt. Beliebt sind aber auch Länder wie England, Irland, Spanien und Argentinien sowie Kanada, Australien und Neuseeland. In letzter Zeit waren auch China und Südafrika und andere Länder auf allen Kontinenten attraktiv. Grundsätzlich ist mit allen Ländern ein Schüleraustausch möglich, wenn die wirtschaftliche und politische Lage dort stabil ist und Austausch-Anbieter dort ein Austauschjahr vermitteln.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Jeder, der Schüler ist und zwischen 15 und 18 Jahre alt, kann ein Schuljahr im Ausland verbringen. Allerdings sind gute Sprachkenntnisse (besser als Note 4) bei vielen Austauschprogrammen Pflicht, zumindest aber von Vorteil. Es gibt aber auch Ausnahmen. Wer einen Schüleraustausch macht, sollte einkalkulieren, dass er nach dem Auslandsaufenthalt in der Regel wieder in das Schuljahr einsteigt, in dem er  Deutschland verlassen hat – er kommt also nicht in die gleiche Klasse zurück, setzt also ein Jahr aus. Doch verloren ist diese Zeit ganz sicher nicht, denn diese Auslandserfahrungen machen die anderen in der Jahrgangsstufe nicht.

Wie kann ich einen Aufenthalt organisieren?

Da es für den Schüleraustausch und High-School-Programme Bewerbungsfristen gibt, lohnt es sich, am besten schon ein Jahr im Voraus zu planen. Am besten funktioniert ein Auslandsjahr mit einer Austauschorganisation. Sie kennen sich mit den Visumsbedingungen der einzelnen Länder aus und wissen, welche Versicherungen und Unterlagen nötig sind. Manche Länder wollen z. B. Bestätigungen in der Landessprache oder wollen, dass man eine spezielle Krankenversicherung abschließt, die aber im Ernstfall keinen Schutz nach deutschem Standard bietet. Außerdem kennen die Organisationen die Situation im Austauschland und wissen, welche Erfahrungen Schüler dort gemacht haben. Gibt es dann Fragen oder Probleme vor Ort mit der Schule oder mit der Gastfamilie, kann die Austauschorganisation oder deren Partner im Gastland unterstützend zur Seite stehen und helfen, eine Lösung zu finden. Austauschorganisationen können manchmal auch bei der Finanzierung helfen. Es gibt Stipendien bei besonderen schulischen Leistungen und finanzieller Bedürftigkeit oder unter Umständen auch BAföG-Leistungen für Schüler.

Was ist, wenn ich im Ausland krank werde?

Für ein Austauschjahr braucht jeder eine Krankenversicherung, die im Gastland die Kosten im Krankheitsfall übernimmt. Die gesetzliche Krankenversicherung gilt außerhalb Europas in der Regel nicht und innerhalb Europas nur mit Einschränkungen. Eine einfache Reisekrankenversicherung reicht ebenfalls nicht aus. Austauschschüler brauchen schon für ihr Aufenthaltsvisum einen Nachweis zur Krankenversicherung. Viele Austauschorganisationen bieten deshalb eine entsprechende Versicherung mit an. Allerdings gibt es von Land zu Land unterschiede und nicht immer sind die Tarife nach deutschem Standard und mit unbeschränkter Deckung. Es lohnt sich also ein Blick in die Bedingungen, damit bei einem Unfall oder einer unerwarteten Erkrankung alle Kosten übernommen werden. Kosten für Medikamente und Arztbesuche werden dann gegen Rechnung und Arztbrief erstattet. Krankenhausaufenthalte und umfangreichere Behandlungen müssen vorher mit der Versicherung abgeklärt werden. Eine Auslandskrankenversicherung hat auch meist eine Notrufnummer, die bei Krankenhausaufenthalten und bei der Arztsuche weiterhilft.

Unfall-, Haftpflicht- und Assistanceversicherung für den Schüleraustausch

Viele Schüler sind über die Haftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert. Doch nicht alle Tarife gelten unbegrenzt auch im Ausland. Es lohnt sich deshalb auch hier ein Blick in die Bedingungen. Weil eine neue Umgebung und neue Aktivitäten oder Sportarten auch immer unfallträchtig sind, ist eine Unfallversicherung eine sinnvolle Ergänzung für den Auslandsschutz. Und weil Austauschschüler häufig zum ersten Mal fernab der Heimat auf sich selbst gestellt sind, rundet eine Assistanceversicherung das Paket ab. Eine Assistanceversicherung organisiert im Notfall die Heimreise, hilft beim Verlust von Ausweispapieren oder Zahlungsmitteln und unterstützt bei drohender Strafverfolgung. Wer eine Versicherung fürs Ausland abschließt, sollte den Zeitraum immer lange genug wählen, eine Verlängerung ist nicht immer möglich. Eine vorzeitige Kündigung bei Rückkehr häufig schon. Häufig gibt es sinnvolle Versicherungen in einem passenden Paket aus Auslandskranken-, Haftpflicht-, Unfall-, Gepäck-, und Assistanceversicherung. Wer selbst eine Reiseversicherung für den Schüleraustausch abschließen will, findet passende Tarife wie PROTRIP-WORLD und andere auf reiseversicherung.com.

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