Expatriate - Mit guter Vorbereitung den Traum leben - reiseversicherung.com

Als Expatriate ins Ausland – den Traum leben

Für einige Zeit im Ausland arbeiten: Dies kann ein wichtiger Karriereschritt oder einfach nur der Abenteuerlust geschuldet sein. Wir haben Ihnen nützliche Infos und Zahlen zum Thema „Expatriate“ zusammengestellt.

Was bedeutet Expatriate?

Der Begriff Expatriate, kurz Expat, bezeichnete lange Zeit in erster Linie Arbeitnehmer, die für längere Zeit oder dauerhaft im Ausland leben und arbeiten. Sich einen Expatriate ausschließlich als Angestellten innerhalb eines Unternehmens vorzustellen, hält mit einer sich wandelnden Arbeitswelt jedoch nicht mehr Schritt. Es gibt beispielsweise eine wachsende Zahl Selbstständiger, die als digitale Nomaden im Ausland arbeiten. Sie nutzen die Freiheit eines Online-Business‘, das von jedem Ort der Welt mit WLAN-Zugang ausgeübt werden kann. Das Wort Expatriate stammt aus dem Lateinischen: ex steht für „aus“ und „patria“ für Vaterland. Wie viele Expats weltweit im Einsatz sind, ist unklar. Die jährliche Expat-Insider-Umfrage schätzt für 2021, dass mehr als 22 Millionen Menschen in einem anderen Land als ihrem Heimatland arbeiten.

Welche Jobs üben Expatriates aus?

Die häufigsten Arbeitsfelder für Expatriates liegen, global gesehen, in der Lehre oder IT. Mit etwas Abstand folgen Produktion, Maschinenbau, Gesundheitswesen sowie Marketing und Kommunikation. Deutsche Expats arbeiten häufiger als der Durchschnitt im Maschinenbau oder als Ingenieure. Mehr als ein Drittel der von Expat-Insider befragten internationalen Expats hat ein jährliches Einkommen zwischen 50.000 und 100.000 USD. Deutsche, die im Ausland leben und arbeiten, verdienen häufig mehr: Rund 39 Prozent haben ein Jahreseinkommen von mehr als 100.000 USD. Im weltweiten Durchschnitt bleiben Expatriates zwischen zwei und fünf Jahren für ein Unternehmen im Ausland. Die Mehrheit ist männlich, Fach- oder Führungskraft und durchschnittlich 43 Jahre alt. Die Expat-Insider-Umfrage ermittelt auch die beliebtesten Länder für eine Auslandsentsendung. 2021 kommt Taiwan auf Platz 1, gefolgt von Mexiko und Costa Rica. Am untersten Ende der Beliebtheitsskala stehen 2021, laut der Expat-Insider Umfrage unter mehr als 12.000 Personen, Südafrika, Kuweit und Italien.

Entscheidend: Eine gute Vorbereitung auf das Leben als Expatriate

Im Ausland genießen Urlauber ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, sie begegnen anderen Kulturen nur am Rande und die Rückkehr erfolgt spätestens nach wenigen Wochen. Ganz anders sind die Anforderungen an Expatriates. Sie sind von einem Tag auf den anderen mittendrin: Im Alltag eines Landes, in dem ihnen zunächst vieles fremd erscheint. Sprachbarrieren erschweren die Kontaktaufnahme, Freunde und Bekannte sind viele Tausend Kilometer entfernt und sie müssen sich in ihrem Job behaupten. Unternehmen bereiten deshalb angehende Expatriates mit Trainings auf ihre Entsendung vor. Die Vermittlung interkultureller Kompetenzen ist überaus wichtig. Sie helfen Expatriates und den sie begleitenden Partnern, ihren Start in der neuen Heimat auf Zeit gut zu bewältigen. Führungskräfte, die in das internationale Management wechseln, sollten sich vor dem Auslandseinsatz der möglichen Herausforderungen bewusst sein. .

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Ihre Gesundheit zählt: Die besten Versicherungen für Expatriates

Wer von seinem Unternehmen ins Ausland entsandt wird, muss sich im Regelfall weder um Visum noch um Sozialversicherungen kümmern. Anders, wer sich selbst im Ausland einen Job sucht oder als digitaler Nomade unterwegs ist. Insbesondere eine Auslandskrankenversicherung gehört für alle Expatriates zur wichtigsten Versicherung, die sie für ihr Leben „abroad“ mit im Arbeitsgepäck haben müssen. Ohne entsprechende Auslandskrankenversicherung müssen sie auch innerhalb der EU viele Gesundheitskosten übernehmen – denn ihre europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) ersetzt keine Auslandskrankenversicherung. Die EHIC gilt nur bei Notfällen, in begrenztem Umfang und nur in Ländern mit einem Sozialversicherungsabkommen. In den USA oder Kanada gilt sie beispielsweise nicht und gerade dort sind die Kosten im Gesundheitswesen besonders hoch. Für Expats gibt es deshalb maßgeschneiderte Versicherungspakete, abhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer und dem Land bzw. den Ländern, für die ein Versicherungsschutz benötigt wird.

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